Mein Sommerspezial

von Ulrike Lohmann (Kommentare: 0)

Vor einigen Wochen habe ich eine wunderbare Fortbildung in der AOE gemacht. Akupunkt Orientierte Energiearbeit, (Link dorthin) bedeutet die Abkürzung.
Da ich immer auf der Suche nach sanften Methoden bin, um Pferd und Mensch zu helfen, ihren Stress loszulassen, habe ich mich gefreut, die AOE gefunden zu haben. Sie verbindet die Akupunktur und den kinesiologischen Muskeltest genau so  miteinander, das ich da sehr gut mit arbeiten kann. Also ganz nach meinem Geschmack.

Wenn die Energie frei im Körper fliesst, dann ist der Körper gesund oder kann gesunden. Das kommt mir sehr entgegen, denn auch ich bin der Meinung, das der freie Fluß der Energien der Gesunderhaltung dient.

Um nun Erfahrungen mit dieser Methode zu sammeln, habe ich ein Sommerspezial angeboten, in dem ich nur mit der AOE arbeite und eaSenses nicht (wirklich... Klappt aber nicht. Ich kann nicht, ohne den ein oder anderen Inhalt einzuwerfen arbeiten...).

Sommerspezial-Bericht

eaSenses Kinesiologie
Zu erst wurden die eigenen Pferde abgetastet

Bevor ich mich mit diesem Sommerspezial an interessierte Menschen und Pferde gewandt habe, wurden natürlich meine Pferde zuerst bearbeitet. Meine Stute, die im Winter das Husten angefangen hat, wurde nach der Arbeit deutlich besser. Natürlich war sie auch unter tierärztlicher Behandlung, der Husten hat danach aber deutlich abgenommen und ist nur noch selten zu hören.
Das Männecken (s. Bild) hat vorher und nachher keine echten Probleme aufzuweisen. Dennoch gab es einige Punkte, die ich gelöst habe. Das betrachte ich als Gesundheitsvorsorge und werde das in meine Routinen einbauen.
Das Pony hatte nichts. Aber auch ihn werde ich immer mal wieder austasten.
In diesem Beitrag werde ich Euch von meinen Treffen berichten, so es die Besitzer mir es erlauben, zu berichten.
Diese Arbeit gehört den Pferden und den Menschen. Deshalb werde ich nur nach vorheriger Erlaubnis darüber schreiben und hoffe auch auf Berichte von ihnen. Wie gesagt, jeder Prozess ist individuell und bleibt bei Mensch und Pferd. Mir bleibt die Erfahrung und die Freude, das mir Pferde anvertraut werden, mit denen ich arbeiten kann.

Midgaard

Gestüt Midgaard
Gruppensitzung, um möglichst viel abzubekommen...

Heute habe ich das Gestüt Midgaard (Link dorthin) und seine wundervollen Pferde besucht. Es war ein Tag, an dem mir mal wieder klar wurde, wieviel Kontakt mit Tieren möglich ist, wenn wir uns darauf einlassen, sie so sein zu lassen, wie sie sind. Sobald ich angefangen habe, zu arbeiten, knäulten sich alle Pferde zusammen und haben im Zusammenstehen gemeinsam profitiert. Eine für alle schien die Devise.
Die Pferde, die ich jeweils wirklich unter den Händen hatte, haben so unterschiedlich reagiert. Die eine hat ohne Ende abgeschnaubt, einer Anderen sind immer wieder die Augen zugefallen, oder der Kopf wurde zeitweise so schwer...
Der Hengst Hamlet war ebenfalls an der Reihe und seine Freundin Pyra. Auch hier war es spannend, zu sehen, wie sie ganz konzentriert bei der Sache waren und die Körper begonnen haben, zu arbeiten.
Der Humor dieser Herde ist einzigartig. Wir haben ja "in Gruppe" gearbeitet. Nach jeder Sitzung gab es einen regen Austausch unter den Pferden, bei wem sich was getan hat. In der Sitzung konnte es auch vorkommen, das sich in einem Moment meines Wegdrehens, um etwasin den Unterlagen nachzuschauen, ein anderes Punktetier an den Ort schummelte, an dem gearbeitet wurde. Ganz unschuldig, heimlich, still und leise. Es fiel mir nur auf, weil der Rücken sich so anders anfühlte und beim genauen Hinschauen, Halfter, Strick und Silke an einem anderen Pferd waren...
Am Ende stand Levada, die die ganze Zeit geduldig gewartet hatte, das sie auch dran kommt. Es war nicht der Plan, sie fragte aber so freundlich an, das sie auch gerne wollte, da hat sie auch eine Einheit bekommen.
Eine wunderbare Herde, die Midgaard Herde.

Für mich

gab es so viel zu erleben, in diesem Gefühl der Konzentration und Veränderung nach dem Lösen der entsprechenden Punkte. Die Konzentration des einzelnen Pferdes, die Konzentration und Energie der ganzen Gruppe, das war wirklich einmalig. Sie standen in der Gruppe und haben sich dort geholt, was sie brauchten, und doch ist auch jede für sich durch ihren Prozess  gegangen. Welchen, weiss ich nicht, sie waren aber alle sehr bei der Sache. Dieser Anblick alleine war auch für mich ein sehr lösender Anblick und gab mir viel Vertrauen, das das, was ich da mache, richtig ist.
Nun warte ich ganz gespannt auf die Veränderungen, die Silke Frisch-Banderup mir berichten wird.

Das Vertrauen der Pferde

Mein Freund Grisu

war das besondere Erlebnis in dieser Woche. Es gab so viele spannende Begegnungen mit alten Bekannten und (nun) neuen Bekannten.
Grisu und Mighty, Sunny und Tom, Ghali und Ivo, um nur einige zu nennen!
Jedes dieser Pferde hat mir seine Geschichte auf dem Körper erzählt und mithilfe des Muskeltestes haben wir fragen können, was es für die Lösung braucht, um Blockaden im Energiesystem zu lösen.
Spooky?
Nein, spannend und sofort erlebbar, wenn der Schmerz gegangen ist und Entspannung sich einstellt.
Die Pferde reagieren einfach wunderbar auf die Fragen entweder über den Muskeltest oder über das Testen der Punkte im System. Sie haben sich ganz vertrauensvoll auf mich eingelassen und haben ihre Menschen überrascht, die mich mancmal wegen ihrer Griffigkeit gewarnt haben. Keines von ihnen hat die Warnung bewahrheitet, alle haben wunderbar mitgemacht und konnten viel Stress loslassen. Was sie nun mit ihrer wieder verfügbar und frei fliessenden Energie anfangen werden?
Darüber erhalte ich hoffentlich Bericht!
Interessant auch die Beobachtung, wie sich Pferde, die nicht "dran" waren, dazu gestellt haben und am Ende auch tief durchatmeten.
So eine Geschichte will ich Euch noch erzählen. Vor ca. einem Jahr war ich in einem Offenstall zu einer Sitzung. Es war schon düster als wir begannen. Ein Fuchs setzte sich zu uns und nahm aus sicherer Entfernung an der Sitzung teil. Als wir fertig waren, trollte er sich. Zuerst waren wir etwas unsicher, der Fuchs war aber so freundlich, sich in sicherer Entfernung dazugesetzt zu haben, er wollte nur teilnehmen und keine Angst auslösen.
So ähnlich war es auch mit den Pferden, die einfach nur teilnehmen wollten. Jedes Wesen kann aus dieser Arbeit das für sich herausziehen, was es möchte und braucht.

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