Lebenserfahrungen werden erinnert

Die Geschichte(n), die das Leben schreibt bilden sich an, im und auf unseren Körpern ab, da unterscheidet sich das Pferd in Nichts von uns. Ganz allgemein für beide gesprochen:
Über einen Sinneseindruck nehmen wir einen Stress zu einem Zeitpunkt im Leben wahr und verbinden ihn ihn mit einer in dem Moment gefundenen und gelebten Bewegung oder als Verhalten im Gehirn und Körper ab. Tritt dieser Stressor wieder auf, oder erinnert uns etwas an ihn, dann übernimmt ein bestimmtes Kontrollareal im Gehirn die Kontrolle und "hilft" uns, indem es auf die damals getroffenen Bewegung und Verhaltensentscheidungen zurückgreift. Ab einem bestimmten Punkt, beginnen Körper und Geist, sich zu blockieren, wenn es darum geht, neue, andere oder bessere Bewegungs-und Verhaltensmuster einzusetzen.

 

Es entsteht ein Konflikt

Die Sinne nehmen einen Stressor zum wiederholten Male wahr. Das Kontrollareal des Gehirns übernimmt und veranlasst den Körper, seine stressbewältigenden Verhaltensmuster auszuführen. Das Gehirn erinnert, was die Gegenwart mit der Vergangenheit zu tun hat. Es erinnert auch, wie es "damals gelöst" wurde. Körper und Geist schalten von einem klaren Beurteilen einer Situation in den "Überlebensmodus". Dies ist ein sinnvoller Automatismus. In der Natur, z.B. im Angriffsfalle eines Raubtieres kann ein Pferd keine neuen Optionen testen, es muss fliehen. Nur in unserem modernen Alltag macht dieser Automatismus Mensch und Pferd Schwierigkeiten im Umgang oder beim Reiten.
Wir Menschen reagieren mit den gleichen Automatismen. Das tun wir, obwohl wir es bewusst NICHT wollen. In uns jedoch haben wir eine Idee davon, wie es eigentlich sein könnte, weil es ja eine Zeit GAB, in der wir unsere eigentlichen Fähigkeiten leben konnten. Im Grunde kennen wir unser Potential, halten es jedoch aus Angst und Vermeidung heraus in uns verborgen. Die Sehnsucht danach, unser Potential zu leben ist in uns immer lebendig. Es will gelebt sein und wird doch zurückgehalten.

Auf der tiefen Ebene der Sinnesrealitäten nimmt das Pferd

diesen Konflikt genau so wahr. Es kann das natürlich nicht "intellektuell" umschreiben. Es lebt diesen Konflikt im und aus dem Moment heraus. Es bewegt sich mit leichtem Körper und Geist und kann im nächsten Moment in stressbewältigende Verhaltensmuster ausbrechen, ohne, das wir genau wissen, was der Auslöser ist, oder warum der immer gleiche gewohnte Gegenstand für immerwährenden Stress sorgt.
Das Pferd und wir, wir werden von Stress bewegt, solange wir keine individuell passende Lösung finden.
Reduzieren wir unseren Stress zu bestimmten Themen, entwickeln wir wieder neue Optionen und Energie im Leben. Damit wird es uns wieder möglich, neue Bewegungsmöglichkeiten zu entdecken. Im besten Falle zu der alten Losgelassenheit des Körpers und im Geist zurückfinden.
Bewegung entsteht wie Pferd und Mensch es WOLLEN und von Natur aus können!

Der sanfte kinesiologische Muskeltest hilft,

diese unbekannten Stressoren zu finden und einen Zeitbezug herzustellen.
WANN hat ein bestimmter Stressor uns oder das Pferd zum ersten MAl blockiert?
An die zeitliche Ursache von Stress zu gehen und dies mit zu bearbeiten, stellt eine erhebliche Erleichterung der kinesiologischen Arbeit nach eaSenses dar.

Das Ziel? Pferd und Mensch mit klaren Sinnen können eine momentane Situation auf ihre wirkliche Gefahr hin beurteilen, ohne in stressbewältigende Verhaltensmuster zu fallen.

Ein klares Urteil zu einer gegenwärtigen Situation benötigt einen klaren Verstand, der unbelastet von vergangenen Erfahrungen entscheiden kann!


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Stressbewältigende Verhaltensmuster-was ist das?