Alles ist mit allem verbunden Dem Geheimnis auf der Spur

Stellen Sie sich vor, Ihr Pferd hält einen Muskel am Hals ganz besonders fest. Ein Lösen am Schweifansatz bringt das Pferd vorne am Hals zum Loslassen.
Warum? Da wo das Pferd ein Symptom zeigt, muss nicht die Ursache liegen.
Eine Lahmheit vorne links z.B. kann ihrem Ursprung hinten rechts haben. Um dem eigentlichen Problem hinten rechts aus dem Weg zu gehen, kompensiert das Pferd die Bewegung und überlastet andere Körperregionen, die dann das Pferd zum Lahmgehen zwingen. Ein Mensch, der mit Kopfschmerzen zu tun hat, findet den Auslöser u.U. in Fußfehlstellungen, die an sich ohne Schmerzen sind, aber eben bis in den Kopf ihre Auswirkung haben.

Der sanfte Muskeltest testet nach drei Orten

WO

im Körper hat sich der Stress festgesetzt? Welcher Muskel oder Körperbereich ist gestaut oder in seiner Bewegungsenergie blockiert und dadurch geschwächt? Oder gar abgeschaltet?

WO

im Körper findet die Kompensation dieser gestauten Energie statt? Welcher Muskel oder Körperbereich gleicht das aus?

WO

im Körper finden wir den Muskel oder Körperbereich, um dieses Energieungleichgewicht aufzulösen und zu harmonisieren? Im Grunde ist das die wichtigste Frage, denn unser Ziel ist ein Wiederherstellen der körperlichen und mentalen Harmonie!

Meine Arbeit ist immer lösungsorientiert.

Es werden keine Diagnosen gestellt, sondern Lösungen gesucht und gefunden. So wie Pferd und Mensch auf der körperlichen Ebene reagieren, passiert das natürlich auch auf dem mentalen Ebene. Alle unsere Sinne nehmen Elemücks wahr und wir reagieren in den entsprechenden stressbewältigenden Verhaltensmustern.

Sie haben das Elemück

Das Elemück
Das Elemück löst aus, was schon in uns angelegt wurde

ja schon hier (Link) kennen gelernt; es steht für alle stressauslösenden Faktoren. Das Elemück hat nicht die Absicht, Stress auszulösen, denn es IST. Da der Mensch oder das Pferd aber eine negativ besetzte Lebenserfahrung in Bezug zum Elemück durchlebt haben, halten sie es für den Auslöser und scheuen sich vor einer weiteren Begegnung mit ihm. Dies nenne ich das Entwickeln eines "Stressbewältigenden Verhaltensmusters" (Bloglink), sowohl der Mensch als auch das Pferd leben in diesen Mustern. Sie zeigen sich als Angst, als Symptom oder als unerwünschte Verhaltensweise wie Durchgehen, Weben, Krankheiten.
Die Angst eines Menschen oder Pferdes vor einem schrecklichen Elemück, hat nichts mit diesem zu tun. Ein Kind, das mehrmals vom Pferd gefallen ist, kann Bauchschmerzen entwickeln, weil es sich nicht traut, zu sagen, das es nicht mehr reiten möchte. Später im Erwachsenenalter können Bauchschmerzen auch hilfreich sein, nicht für sich einzustehen.
Eines meiner früheren Pferde hatte als Fohlen eine sehr beängstigende bedrohliche Erfahrung mit einem Trecker gemacht. Zeit Ihres Lebens drehte sie sich um und wollte wegrennen. Der schreckliche Gegenstand, der uns jetzt begegnet, ist nicht der Auslöser der Angst. Der schreckliche Gegenstand, der uns jetzt begegenet ist der Auslöser einer Erinnerung. Die nachfolgenden Stressbewältigenden Verhaltensmuster erzählen uns davon.

Diese Bewegungsmuster lösen an bestimmten Stellen im Körper bestimmte Bewegungen aus, denn der Körper des Pferdes speichert diese Bewegungsmuster und löst sie unter Stress immer wieder aus. Das bedeutet, das bestimmte Regionen im Körper sich blockieren können. Um sich weiter bestmöglich bewegen zu können, beginnt der Körper die Einschränkung in der einen Region in einer anderen Region zu kompensieren. Dort treten dann die ersten sichtbaren oder fühlbaren Symptome auf.

Jede Stelle des Körpers kann jede Stelle des Körpers blockieren und an einem freien Fluß der Bewegung hindern!